Geld für die Münchner Hochschulen

Haushaltsplan 2017/2018

07.12.2016

Die Landtagsabgeordnete für den Münchner Norden Mechthilde Wittmann ist erfreut, denn der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages hat heute Änderungsanträge beschlossen, die den Hochschulstandort München weiter aufwerten.

Für den Rück- und Neubau der Institutsgebäude und Sporthalle der Fakultät Sport- und Gesundheitswissenschaften und den allgemeinen Hochschulsport wurde heute der Technischen Universität München (TUM) für den 1. Bauabschnitt ein Nachtrag von 11,5 Millionen Euro genehmigt. Damit werden die Gesamtkosten für den 1. Bauabschnitt auf 33,05 Millionen Euro festgesetzt. Für den 2. Bauabschnitt im Campus des Olympiaparks wurden die Gesamtkosten von 79,6 Millionen Euro bewilligt.

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften München kann sich über die Gewährung eines Kostennachtrages in Höhe von 8,72 Millionen Euro zur umfassenden Sanierung ihres Gebäudes in der Lothstraße 17 freuen. „München ist der zweitgrößte Hochschulstandort in Deutschland und genießt international ein sehr hohes Ansehen. Einige Fakultäten gehören zu den besten der Welt. Mit den heute vom Haushaltsausschuss freigegeben Mitteln leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, dass das auch künftig so bleibt“, erklärt Mechthilde Wittmann.

Technische Universität München

Der Nachtrag von 11,5 Millionen Euro bei den Baumaßnahmen für die TUM sind in den Mietvertragsverlängerungen für die Ausweichquartiere während des
1. Bauabschnitts begründet, in dem die zu den Olympischen Sommerspielen 1972 errichteten Gebäude abgerissen wurden. Die 2011 abgeschlossenen und bis 2017 befristeten Mietverhältnisse laufen jetzt teilweise bis 2023. Bis dahin soll der geplante Neubau mit Sporthallen, Bibliothek, Cafeteria, Hörsälen und den übrigen universitären Einrichtungen mit den Institutsflächen in insgesamt
3 Abschnitten fertiggestellt sein. Die Gebäude werden u.a. barrierefrei sein, den Brandschutz erfüllen und dem Inklusionskonzept der TUM genügen. Umfassende Energieeinsparmaßnahmen sind selbstverständlich. Das Objekt ist an die Fernwärme der Stadtwerke München angeschlossen und kann zudem mit einer umschaltbaren Wärmepumpe beheizt und gekühlt werden. „Diese Baumaßnahmen tragen mit dazu bei, dass die TUM auch weiterhin ihre Spitzenstellung in der deutschen und internationalen Hochschullandschaft halten kann“, ist sich die CSU-Politikerin sicher.

Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Die Erhöhung der Kosten um 8,72 Millionen Euro auf insgesamt 56,7 Millionen Euro bei der Grundsanierung des Gebäudes in der Lothstraße ist konjunkturbedingten Preissteigerungen sowie baulich bedingter Mengen- und Ausführungsänderungen geschuldet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde 1862 bis 1866 als Zeughaus für das bayerische Militär errichtet und ist stark sanierungsbedürftig. Das Bauwerk muss u.a. teilweise trocken gelegt werden, die Dächer und die Dachstühle werden genauso wie sämtliche technischen Anlagen erneuert. Bei allen Arbeiten muss der Denkmalschutz beachtet werden. Das Gebäude soll anschließend durch die Fakultät Design der Hochschule für angewandte Wissenschaften München genutzt werden. „Der Standort der Hochschule in einer der führenden europäischen Wirtschaftsmetropolen ist nicht nur für ihre Absolventen ideal, sondern auch für die hiesige Wirtschaft“, so Mechthilde Wittmann.