Grusel-Clowns in München

25.10.2016

"Den Spuk beenden!"

Die Landtagsabgeordnete für den Münchner Norden Mechthilde Wittmann ist alarmiert: in München wurden bis jetzt mindestens sieben Mal Grusel-Clowns gesichtet, auch in Schwabing und im Olympiadorf. Die maskierten Horror-Clowns erschrecken Passanten, Fußgänger und Kinder, wobei manche mit Waffen drohen und auch angreifen. „Vor allem in der bevorstehenden Halloween-Nacht ist besondere Vorsicht geboten“, warnt die CSU-Politikerin.

„Der aus den USA bekannte und äußerst fragwürdige Horror-Clown-Trend findet leider auch in der Landeshauptstadt Nachahmer“, stellt Mechthilde Wittmann fest. „Vor solch üblen Scherzen kann ich nur warnen. Denn wer als Grusel-Clown Menschen mit Gegenständen oder Waffen bedroht, angreift oder verletzt, kann sich der Bedrohung, der Nötigung oder sogar der Körperverletzung schuldig machen“, erklärt Wittmann, selbst Juristin. Das Strafgesetzgesetzbuch sehe für solche Missetaten bis zu drei Jahre Gefängnis vor.

„Ich danke dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, der den Horror-Clowns den Kampf angesagt hat und jedes Vergehen konsequent ahnden möchte“, erläutert Wittmann. „Außerdem vertraue ich auf unsere hochgeschätzte Münchner und Bayerische Polizei. Ihr ist es mit zu verdanken, dass München die sicherste Großstadt in Deutschland ist und Bayern bei der Inneren Sicherheit bundesweit an der Spitze steht.