"Den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten"

Städtebauförderung im Münchner Norden

27.04.2016

Bund-Länder-Städtebauförderprogramm 'Soziale Stadt' investiert im Münchner Norden

Auch in diesem Jahr investieren der Bund und der Freistaat Bayern gemeinsam in städtebauliche Erneuerungen und den Ausbau der sozialen Infrastruktur. „Die Finanzhilfen des Städtebauförderungsprogramms werden den Münchner Norden in großem Maße bereichern“, freut sich die Landtagsabgeordnete Mechthilde Wittmann. Vergangene Woche verkündete Innen- und Bauminister Joachim Herrmann die Zuteilung der Gelder.

Die Gesamthilfen des Programms „Soziale Stadt“ betragen rund 31,8 Millionen Euro. Davon stellen der Bund und der Freistaat Bayern mit jeweils 15,9 Millionen Euro die Hälfte. Zusammen mit dem Eigenanteil der bayerischen Kommunen sind insgesamt rund 52,5 Millionen Euro für Erneuerungsmaßnahmen vorgesehen. Das Programm fördert in diesem Jahr 100 Maßnahmen in 80 bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden. Ein Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass heuer sowohl mehr Orte als auch mehr Programme als noch im Jahr 2015 unterstützt werden.

Das gemeinschaftliche Städtebauprogramm „Soziale Stadt“ zwischen dem Bund und den Ländern hat sich seit der Gründung im Jahr 1999 zu einem wichtigen Teil der zukünftigen Stadtentwicklung etabliert. Die Förderung von städtebaulichen Maßnahmen in den betroffenen Stadt- und Ortsteilen behandeln neben ökonomischen auch sozial-gesellschaftliche Aspekte des Städtebaus. Investitionen konzentrieren sich auf familienfreundliche Infrastrukturen, den Austausch der Generationen, Integration oder die Barrierefreiheit. „Wirtschaftliche und demographische Veränderungen in unserer Gesellschaft müssen früh erkannt werden. Nur so können wir die Kommunen unterstützen, den zukünftigen Herausforderungen angemessen zu begegnen“, fordert die CSU-Politikerin Mechthilde Wittmann. „Das Ziel der Politik muss es immer sein, allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen – nur so kann unsere Gesellschaft gedeihen!“

Neben der Einbindung der Bürger durch den Ausbau von Stadtteiltreffs oder Quartierszentren zielt das Städtebauprogramm auf die Verbesserung der Wohnverhältnisse und ihres Umfeldes, etwa durch den Ausbau von Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche.

 

Der Großteil der Finanzhilfe, rund 7,2 Millionen Euro, fließt nach Oberbayern. Zusammen mit dem Eigenanteil der Kommunen stehen insgesamt mehr als 11,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Städtebauprogramm „Soziale Stadt“ sieht Investitionen in 15 Städten und Gemeinden vor. Allein in der Landeshauptstadt München sind über 2 Millionen Euro für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen vorgesehen. „Ich freue mich, dass München in diesem hohen Maße von der Zuweisung der Fördergelder profitiert“, so die Landtagsabgeordnete für den Münchner Norden Mechthilde Wittmann.

In München sind Fördermaßnahmen in Milbertshofen, Moosach, Neuperlach und am Südost-Abschnitt des Mittleren Rings geplant. „Es ist eine Errungenschaft, dass auch der Münchner Norden wie auch im letzten Jahr zum Programmgebiet zählt. Besonders hier findet ein rasanter ökonomischer und sozialer Wandel statt, den wir zusammen mit der Landeshauptstadt begleiten“, erläutert Mechthilde Wittmann weiter. In Milbertshofen kommt die finanzielle Unterstützung dem Kulturzentrum zu Gute. Das Bürgerhaus dort ist ein Ort für Begegnungen, gemeinsame Aktivitäten, Integration und Weiterbildung. Hier stärkt sich der gesellschaftliche Zusammenhalt vor Ort und die Bürger tauschen sich über die Mitgestaltung ihres Stadtteils aus. „Ich begrüße das bürgerschaftliche Engagement der Bevölkerung und freue mich, dass wir auch in diesem Jahr den Ausbau der sozialen Infrastruktur Münchens vorantreiben konnten. Die Förderung durch das Städtebauprogramm spiegelt den positiven Entwicklungsprozess des Münchner Nordens wieder – und wir haben noch viel vor!“, freut sich die Landtagsabgeordnete Mechthilde Wittmann.