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Mechthilde Wittmann besucht Kliniken im Wahlkreis

Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Eric Beißwenger und Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, sowie in Kempten Staatsminister Klaus Holetschek bzw. Bürgermeister Ulrich Pfanner in Scheidegg hat die Bundestagsabgeordnete Mechthilde Wittmann am Donnerstag, 12. Januar, Kliniken in der Region besucht. Der ganze Tag war ausschließlich den Sorgen und Nöten der Gesundheitsversorgung im Wahlkreis gewidmet. 

Personalmangel, besondere Infektionslagen wie bspw. RSV und Corona, Schwierigkeiten bei der Vermittlung von Pflegeplätzen sowie ambulanter Weiterbehandlung, Reha, explodierende Energiekosten und die von der Bundesregierung geplante Krankenhaus-Reform – Mechthilde Wittmann weiß: “Die Kliniken stehen aktuell vor großen Herausforderungen. Häufig scheitern pragmatische und naheliegende Lösungen an völlig überzogenen Gesetzesvorschriften.” Viele Kliniken in Kempten, Lindau und dem Oberallgäu  hatten die CSU-Bundespolitikerin in den letzten Wochen kontaktiert, um auf die schwierige Lage der Krankenhäuser aufmerksam zu machen. 

Am Vormittag führte Wittmann Gespräche in der Paracelsus Klinik Scheidegg und der Fachklinik Prinzregent Luitpold, an denen auch Bürgermeister Pfanner teilnahm. Gemeinsam mit Staatsminister Holetschek und Kreuzer standen am Nachmittag Besuche im Bezirkskrankenhaus (BKH) Kempten, das zum Verbund Bezirkskliniken Schwaben gehört, sowie dem Klinikum Kempten im Verbund mit den Kliniken Immenstadt, Oberstdorf und Sonthofen auf dem Programm. 

Im Gepäck hatte Staatsminister Holetschek Förderbescheide von über 9,6 Mio. Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds von Bund und Land.  Insgesamt stehen aus dem noch unter Unionsführung initiierten Krankenhauszukunftsfonds für die bayerischen Plankrankenhäuser rund 590 Millionen Euro zur Verfügung. 70 Prozent der im Rahmen “Zukunftsprogramms Krankenhäuser” zur Verfügung stehenden Summe trägt der Bund, 30 Prozent der Freistaat. 

Wittmann: „Immer wieder haben wir heute gehört: ‚Wir sind froh, dass unser Standort in Bayern ist. Da wissen wir, dass uns geholfen wird.‘“ Im Gespräch mit den Leitungen suchte Wittmann nach Möglichkeiten, eine qualitativ hochwertige Versorgung  in der Fläche sicherzustellen. Das gelingt am besten, wenn Bund, Land, Bezirk und Kommune an einem Strang ziehen. Die Förderbescheidübergabe bot dazu eine hervorragende Gelegenheit.

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